Königin Christine

Illustrierte Filmbühne Nr. 1202 (E. S.) – Ende Dezember 1951 kommt im Frankfurter Bieberbau ein Klassiker der Filmgeschichte auf die Leinwand, der zu dieser Zeit schon 18 Jahre alt ist, in Deutschland am 24. Oktober 1934 seine deutsche Erstaufführung erlebt hat, und nun in einer neuen Synchronfassung von MGM noch einmal dem deutschen Publikum präsentiert wird.

Christine

Dass dieser ziemlich betagte Film noch einmal aus den Archiven geholt wird, liegt am allgemeinen öffentlichen Interesse, das der Schauspielerin Greta Garbo zu dieser Zeit entgegengebracht wird. Die Gazetten und einschlägigen Illustrierten sind immer wieder voller Geschichten über den schwedischen Star, der seinen letzten Film („Die Frau mit den zwei Gesichtern”) im Jahr 1941 gedreht hat. Gemunkelt wird von einem Comeback, die Rede ist von allerlei neuen Projekten, die Garbo ist trotz ihrer Scheu und Zurückgezogenheit auf Bildern mit dunkler Sonnenbrille präsent. Doch alle Pläne, nach langer Pause auf die Leinwand zurückzukehren, zerschlagen sich. Die Zeit der großen Diva ist vorbei. Dazu trägt auch das nachlassende Interesse der Hollywood-Gewaltigen entscheidend bei. Neue Filme wird es nicht mehr geben, aber alte aus den Archiven lassen sich immer noch gut vermarkten… Königin Christine weiterlesen

Der Wolf der Sila-Berge

Illustrierte Filmbühne Nr. 1064 (E. S.) – Die Jahre 1950 und 1951 sind in der Bundesrepublik die ersten wirkliche Reisesommer seit Kriegsende. Nachdem grundlegende materielle Bedürfnisse nach der Not der ersten Nachkriegsjahre erfüllt sind, richtet sich der Blick auf schöne Urlaubsziele. Seit 1. Juli 1950 genügt ein Reisepass, um in andere Länder zu reisen; gleichwohl bleiben die Urlaubsgebiete Oberbayern, Allgäu, Bodensee, Schwarzwald und Badeorte an Nord- und Ostsee bevorzugtes Urlaubsziel.

Der Wolf der Sila-BergeNoch hindert die wirtschaftliche Lage die Bundesbürger daran, an Ferien in fremden Ländern zu denken. Lediglich fünf Prozent der Urlauber begeben sich als Touristen in ferne Länder. Mit den ersten VW-Käfern tuckern jedoch bereits einige Wagemutige über die Alpen in Richtung Italien. Ein Frankfurter Reisebüro wirbt schon früh für den „Stiefel”. Ein Angebot betrifft Sizilien, ein anderes Kalabrien. Dabei ist die Rede von der undurchdringlichen Sila, einer kalabresischen Bergkette, die viele Legenden und fantastische Geschichten in sich bergen soll. Im (noch) primitiven Prospekt wird die Landschaft als eine Mischung aus Hochebenen, Bergen, Weiden, Flüssen, Wäldern, Hängen und Seen beschrieben.

Daran werde ich erinnert, als ich im März 1951 im Frankfurter Turmpalast die deutsche Erstaufführung des italienischen Filmes Der Wolf der Sila-Berge erlebe. Großartige Schauspieler agieren in diesem Film aus Italien. Allen voran Silvana Mangano, die wir schon kurz zuvor in „Bitterer Reis” erlebt haben, gleichermaßen beeindruckend auch ihre Mitspieler Vittorio Gassman, Jaques Sernas und Amedo Nazzari. Der Wolf der Sila-Berge weiterlesen

Blutsfeindschaft

Illustrierte Filmbühne Nr. 962 (E. S.) – Mit politischen Tyrannen und Herrschern haben wir genug zu tun gehabt in den vergangenen Jahren, und auch in einer Familie der Nachbarschaft habe ich einen kleinen Despoten erlebt – soll ich mir also diesen Film ansehen, bei dem es genau um dieses Thema geht und der Anfang November 1951 im Frankfurter Roxy anläuft? Das Kinos in der Innenstadt ist eher für Gangsterfilme Thriller, Krimis oder Western bekannt. Und jetzt ein Drama? Ich gehe trotzdem…

BlutsfeindschaftUnd werde auch nicht enttäuscht. Spannung und Dramatik sind eben doch nicht nur in Krimis oder Western zu erleben, auch in eher „seriösen“ und gut gemachten Streifen wird oft exzellente Unterhaltung geboten. Dabei ist die Geschichte nicht einmal so ungewöhnlich. Der italienische Einwanderer Gino Monetti (Edward G. Robinson) macht als Bankier eine steile Karriere in New York. Der frühere Barbier ist rücksichtslos und tyrannisch, aber gerade das ermöglicht ihm den steilen gesellschaftlichen Aufstieg. Auf der Strecke bleibt seine Familie, die er unbarmherzig seinem despotischen Willen unterwirft. Nur der Freigeist Max (Richard Conte), einer seiner vier Söhne und Rechtsanwalt, lässt sich nicht „unterbuttern“, fühlt sich frei und unabhängig und ist vielleicht deshalb der einzige, den sein Vater nicht wie einen ABC-Schützen schulmeistert. Joe, Petro und Toni (Luther Adler, Paul Valentine, Efrem Zimbalist jr.) dagegen sind die „Sklaven“ des hasserfüllten Vaters. Doch auch Max ist abhängig von seinem Vater, wenn auch auf andere Art. In gewisser Weise ist auch er ihm hörig, denn als die dunklen Geschäfte seines Vaters aufzufliegen drohen, nimmt er die Schuld auf sich, schwört sogar einen Meineid und muss mehrere Jahre ins Gefängnis. Während er seine Strafe verbüsst, stirbt sein Vater und die drei anderen Söhne leiten nun im Auftrag der Mutter die Bankgeschäfte. Blutsfeindschaft weiterlesen

Föhn

Das Neue Filmprogramm (E. S.) – Der Tag passt irgendwie zum Film. Am Freitag, 27. Oktober 1950, gibt es in der Bundesrepublik Deutschland die ersten größeren Schneefälle des Winters. In Teilen Südwestdeutschlands sowie in Hessen entsteht eine geschlossene Schneedecke, in Frankfurt liegt Matsch auf den Straßen. An diesem Tag also läuft im Turmpalast der Film Föhn an, der in der eisbedeckten Landschaft der Alpen spielt.

FöhnDer Film ist ein Remake des klassischen Stummfilms „Die weiße Hölle vom Piz Palü“ aus dem Jahr 1929, gedreht von Arnold Fanck und Georg Wilhelm Pabst. Diesmal führt Rolf Hansen Regie, der gerade in München eine eigene Filmgesellschaft gegründet hat und den Streifen auch produziert. Das ist in dieser Zeit an der Tagesordnung, denn der Zuspruch des Publikums in den Kinos ist ungebrochen. Das Fernsehen als Konkurrenz ist noch nicht vorhanden. Zwar gibt es in Hamburg bereits erste Versuchssendungen, aber offiziell wird der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR) erst zwei Jahre später mit einem noch dürftigen Programm beginnen. Gleichwohl erwirtschaften die neuen Filmfirmen nur selten Gewinne. Die Kosten sind hoch und die Refinanzierung nur bei wirklichen Kassenschlagern möglich. Auch Föhn wird kein Erfolg, obwohl Hans Albers die Hauptrolle spielt. Doch Albers bleibt in dem Drama eher blass. Auch bei der Frankfurter Erstaufführung im Turmpalast erscheint mir der Schauspieler nicht in Bestform, obwohl die Geschichte dramatisch genug ist. Föhn weiterlesen

Der blaue Engel

Das Neue Filmprogramm (© E. S.) Ein Wiedersehen mit dem Heinrich Mann-Drama Der blaue Engel gibt es im Februar 1951 im Frankfurter Filmpalast: Der Film erzählt die Tragödie des Gymnasialprofessors Rath, der sich durch ungehemmte Leidenschaft für die Tingeltangel-Sängerin Lola gegen Ende des 19. Jahrhunderts zugrunde richtet.

Blauer EngelEin blauer Engel ist mir seit frühester Kindheit ein Begriff. Als dien Eltern in der Elisabethenstraße im südlichen Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen wohnen, gibt es eine Kneipe dieses Namens direkt im Eckhaus der Dreikönigsstrasse zur Brückenstrasse hin, nur wenige Meter von unserem Haus entfernt, das aber bei den Bombenangriffen im März 1944 völlig niederbrennt. Nach der Rückkehr aus der Evakuierung finden wir eine Bleibe in der Wallstrasse, aber auch von da ist es nicht viel weiter hin zum „Blauen Engel“ als vorher. Die Wirtschaft hat erhebliche Schäden davongetragen, auffällig ist aber, dass das mächtige Gasthaus-Schild – es zeigt einen stilisierten blauen Engel – erhalten geblieben ist, wenn auch beschädigt. Ob der Name des Lokals mit dem Film Der blaue Engel zu tun hat, oder nicht, bleibt mir verborgen, spielt aber keine große Rolle. Als ich jedoch diesen berühmten Film im Jahr 1950bei seiner Wiederaufführung zu sehen bekomme, erinnere ich mich sogleich an dieses Wirtshausschild, prangt es doch immer noch – leicht beschädigt –, über dem Eingang des Lokals, ehe es später dem Wiederaufbau der Fünfziger Jahre zum Opfer fällt. Der blaue Engel weiterlesen

Sklavin des Herzens

Illustrierte Filmbühne Nr. 881 (E. S.) – Dieser Film ist ein Melodram wie aus dem Bilderbuch. Es geht um Schuld und Sühne, doch obwohl das stets Alfred Hitchcocks wichtigsten Filmthemen sind, strapaziert er das Drama mit überlangen Einstellungen von bis zu zehn Minuten, die eher an Theateraufführungen als an Filmsequenzen erinnern. Die Aufnahmen mit komplizierten Farbtricks sind so schwierig, dass es zwischen Alfred Hitchcock und Ingrid Bergman zu ernsthaften Auseinandersetzungen kommt.

Sklavin des HerzensIn einem Interview wird Ingrid Bergman später einmal sagen, zum ersten und letzten Mal habe sie bei diesen Aufnahmen an einem Drehort geweint. In der Biografie „Alfred Hitchcock“ von Donald Spoto (im Kabel-Verlag, Hamburg) wird dieses Interview genau zitiert, und darin beklagt sich die Schwedin über diese endlos langen Aufnahmen und die sich ständig bewegende Kamera zwischen all den Kulissen. „Sechs Minuten ging vielleicht alles ganz wunderbar, und dann ging plötzlich irgend etwas schief, und wir mussten wieder ganz vorne vorne beginnen“. Dazwischen seien auch noch die Bühnenarbeiter herumgelaufen, die Möbel hätten sich hin- und herbewegt und die Kamera ebenfalls. „Das machte uns alle verrückt (…) Der ganze Boden war mit aufgemalten Nummern übersät, und jeder musste im richtigen Moment neben der richtigen Nummer stehen, sonst war die ganze Einstellung ruiniert.“ Und nicht nur die Dreharbeiten waren sehr problematisch. Schon das Thema ist schwer und düster, zusammengeschneidert aus einem Theaterstück und einem Roman. Sklavin des Herzens weiterlesen

Angst vor der Schande

Illustrierte Filmbühne Nr. 809 (E. S.) – Im Frankfurter Kino Bieberbau startet am 27. Juli 1951 ein Film, in dem es um die einsame, junge Eloise Winters (Susan Hayward) geht, die der zarten Liebe zu Walt Dreiser (Dana Andrews) nachtrauert, der kurz vor der geplanten Hochzeit bei einem Manöver getötet worden ist. Der Soldat Dreiser ist eines der Millionen Opfer des barbarischen Krieges; und das Schicksal von Eloise Winters müssen unzählige Frauen in aller Welt hinnehmen – und auch Eloise spätere Vernunftehe mit einem Jugendfreund kann die aufgerissenen Wunden nicht heilen. 

Angst vor der SchandeFast alle diejenigen Mitarbeiter, die sich bei den ausländischen Verleihern deutsche Filmtiteln ausdenken müssen, orientieren sich offensichtlich allzu leicht am so genannten Zeitgeist. Denn der für diesen Film sehr zutreffende US-Originaltitel „My foolish Heart” („Mein törichtes Herz”) wird in der Frankfurter RKO-Zentrale in der Taunusstraße in die kitschige und unpassende Formulierung Angst vor der Schande umgemodelt. Das heikle Thema wird völlig verwässert, ja konterkariert, passt jedoch genau in die stark verkrampfte Atmosphäre der Adenauer-Ära zu Beginn der Fünfziger Jahre, als „Schande” den Beigeschmack einer prüden Gesellschaft hat. Immerhin steht ja – man mag es kaum glauben – in dieser Zeit auch noch der Kuppel-Paragraph in völler Blüte. Dabei spielt im Film die „Schande” gar keine Rolle, es geht vielmehr um die subtile Darstellung von Eloises Leben, das unbestimmt und widersprüchlich verläuft. Eloise Winters teilt das Schicksal unzähliger anderer Frauen, denen der Krieg den Partner genommen hat. In Rückblenden schildert Eloise Winters nun einer Freundin ihre Gefühle und Sehnsüchte. Angst vor der Schande weiterlesen

König der Toreros

Illustrierte Filmbühne Nr. 763 (M. F.) –  Ein Tag, nachdem am 4. August 1950 im Frankfurter Turmpalast der Film König der Toreros anläuft, wird in München von den verschiedenen Radio-Stationen in der Bundesrepublik eine Entwicklung eingeleitet, die das Film- und Kino-Geschehen in Deutschland nachhaltig prägen wird: Die Intendanten der Sender gründen mit Unterstützung einiger politischer Gremien in München die ARD („Arbeitsgemeinschaft der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands”). Wenig später wird das Zeitalter des Fernsehens eingeläutet…

König der TorerosDie Handlung, die der Schriftsteller Vicente Blasco Ibáñez bereits 1908  vorgegeben hat, ist klar. Juan Gallardo (Tyrone Power), der nach dem Tod des Vaters verarmt als kleiner Straßenjunge in Sevilla lebt, will den einstigen Ruhm seines Vaters nicht nur erreichen, sondern sogar noch übertreffen. Mit eisernem Willen und zudem auch mit tatkräftiger Unterstützung seiner jungen Frau Carmen (Linda Darnell) schafft er den Weg in die große Arena und wird schnell berühmt. Aber auf dem Höhepunkt seiner Karriere erliegt der Matador jedoch den Reizen der verführerischen Stadtschönheit Doña Sol des Muiro (Rita Hayworth), die sich in seinem Ruhm sonnen möchte. Die wickelt ihn um den Finger, um selbst in seinem Ruhm zu glänzen. Und der inzwischen eitel und großspurig gewordene Gallardo verlässt tatsächlich – geblendet von ihrer Raffinesse  seine Frau, er macht Schulden und beginnt zu trinken. Erst als alles schon verloren scheint, kommt er zur Besinnung, er versöhnt sich mit seiner Frau Carmen. Doch bei seinem letzten Auftritt in der Arena wird er vom Stier getötet und stirbt in den Armen seiner Frau. König der Toreros weiterlesen

Liebe in Fesseln

Illustrierte Filmbühne Nr. 615 (E. S.) – Hinter diesem Film steckt mehr als es uns die Beschreibung der MGM-Presseabteilung weismachen will. Die Vorlage stammt von dem bekannten Schriftsteller Sinclair Lewis (Nobelpreisträger 1931), der dafür bekannt ist, in seinen Romanen ein schonungsloses Bild der amerikanischen Gesellschaft im Mittleren Westen der USA zu zeichnen. Der Film kann die Erwartungen freilich nicht erfüllen: Aus dem Buch ist ein gewöhnliches Melodram geworden.

Liebe in FesselnDer honorige Richter Cass Timberlane aus einer Provinzstadt im mittleren Westen der USA verliebt sich bei einer Vernehmung in die junge und aus so genannten „armen Verhältnissen” stammende Zeugin Virginia „Jinny” Marshland. Der ältere Witwer bittet sie bald, seine Frau zu werden, doch sie zögert, weil Timberlane zum Umfeld einer Familie gehört, die ihren Reichtum einigen nicht immer legalen Rüstungsgeschäften zu verdanken hat. Als der Richter und Virginia gegen erhebliche Widerstände heiraten, wird die junge Frau von anderen Frauen als „Goldgräberin“ denunziert. Die  allgemeine gesellschaftliche Ächtung von Virginia Marshland und der Hinweis auf die dunklen Rüstungsgeschäfte werden im Film nur am Rande gestreift. Das ist 1947, zwei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, als überall internationale Waffengeschäfte angekurbelt werden, gerade von einem Hollywood-Konzern aus den Vereinigten Staaten nicht unbedingt zu erwarten. Der in der „Illustrierten Filmbühne” abgedruckte Text lässt jedenfalls auch nicht den geringsten Zweifel daran, dass es in nicht um gesellschaftskritische Akzente, sondern „nur“ um ein persönliches Liebesdrama geht. Liebe in Fesseln weiterlesen

Verlorene Jugend

Illustrierte Filmbühne Nr. 562  (E. S.) – Als der im Jahr 1948 produzierte italienische Film Verlorene Jugend im Frühsommer 1950 in die Kinos  kommt, ist auch die wildeste Nachkriegszeit in Deutschland bereits vorbei. Die Auswirkungen des Krieges sind nicht mehr so krass zu spüren wie in den fünf Jahren zuvor, als besonders Kinder und  Jugendliche unter den Nachwirkungen des Krieges zu leiden hatten.

Verlorene JugendDoch die trübe Erinnerung an Not und Elend ist den meisten von uns durchaus noch allgegenwärtig. Nach 1945 waren viele entwurzelte Jugendliche durch die Trümmer der zerstörten Stadt Frankfurt geirrt, hatten sich an den Schwarzmarkt-Geschäften und Schiebereien beteilig und den Menschen in der Bahnhofsgegend Angst eingejagt. Das Harmloseste war noch das „Kippenstechen” –  Einsammeln von achtlos weggeworfenen Zigarettenresten amerikanischer GIs. Doch einige der jungen Burschen hatten sich sogar zu schweren Straftaten wie Raub und Mord hinreissen lassen, weil sie sich schnellen Gewinn an Geld oder Naturalien erhofften. Doch die andere Seite dieser Medaille erzählt uns allen von der Hilfsbereitschaft junger Leute beim Aufbau der großen Stadt, ihrem Einsatz bei der Trümmerbeseitigung, ihren ländlichen Hamsterfahrten für ihre Familien und ihrem Wunsch, dauerhaft in Frieden zu leben. Angesichts des Kalten Krieges und der viel diskutierten Wiederbewaffnung in der Bundesrepublik ist das allerdings ein Wunschtraum. Verlorene Jugend weiterlesen